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Wissenschaftsminister Gemkow zu Besuch an der Berufsakademie Sachsen

27. August 2020

Berufsakademie Sachsen auf dem Weg zur Dualen Hochschule - Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow zu Besuch an der Berufsakademie Sachsen

Gleich zu Beginn seines Standortbesuches an der Berufsakademie Sachsen am Standort Glauchau machte der Staatsminister für Wissenschaft Sebastian Gemkow deutlich, dass die Berufsakademie Sachsen ein Erfolgsmodell ist und er festen Willens sei entsprechend des Koalitionsvertrages, diese zur Dualen Hochschule zu entwickeln.
Frau Prof. Dr. Frauke Deckow, Direktorin der Staatlichen Studienakademie Glauchau, griff diesen Einstieg gern bei der Vorstellung der institutionellen, didaktischen und anwendungsorientierten Alleinstellungsmerkmale auf.
„Es war uns eine große Freude Herrn Staatsminister Gemkow an der Berufsakademie Sachsen zu begrüßen. Unsere Studienangebote sind bedarfsgerecht an der Wirtschaft ausgerichtet, was die hohen Vermittlungs- und Studienerfolgsquoten verdeutlichen.“, unterstrich Prof. Deckow. Besonders letzteres zeigt sich deutlich in der Statistik: „Über zwei Drittel der Studierenden haben ihren Schulabschluss in Sachsen gemacht und bleiben nach dem Studium der Region erhalten. Besonders für den ländlichen Raum mit der hohen Binnenwanderung und Sachsen insgesamt sind dies wichtige Fach- und Führungskräfte, welche direkt nach dem Studium in der Praxis einsetzbar sind.“, so Deckow weiter.

Im Koalitionsvertrag der sächsischen Landesregierung ist die Weiterentwicklung der Berufsakademie Sachsen zur Dualen Hochschule nebst dem Angebot bedarfsgerechter Studienangebote festgeschrieben und Staatsminister Gemkow bekräftigte den Umsetzungswillen dieses Vorhabens unter Lösung aller Herausforderungen. Die anwesenden Praxispartner, Absolventen und Studierende untermauerten die Notwendigkeit der Weiterentwicklung zur Dualen Hochschule aus verschiedenen Gründen: Verstetigung des Erfolgsmodells, Einsatz der Absolventen in der Region, Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und angewandter Forschung für die Praxis aus der Praxis.

Im zweiten Teil seines Besuches am Standort Glauchau bekam Herr Staatsminister Gemkow einen Eindruck der Forschung und Drittmittelprojekte vor Ort und der guten Laborausstattung. Die Projekte sind vielfältig von Augmented Reality, Tests der Belastbarkeit von Baumaterialien, wie Beton, Additive Fertigung (z.B. Visiermasken im 3D Druck) bis zur Konzipierung eines Laminat-Biomaterials zum Einsatz in der Medizin.

Über die Berufsakademie Sachsen

Die Berufsakademie Sachsen mit ihren sieben Studienakademien in Bautzen, Breitenbrunn, Dresden, Glauchau, Leipzig sowie Plauen und Riesa bietet ein dreijähriges duales Studium in den Bereichen Wirtschaft, Technik sowie Sozial- und Gesundheitswesen in über 40 Studiengängen an. Die 4.500 Studierenden werden sowohl in den Studienakademien als auch bei den jeweiligen Praxispartnern auf eine berufliche Tätigkeit vorbereitet. Nach erfolgreichem, dreijährigen Studium verleiht der Freistaat Sachsen einen anerkannten Abschluss „Bachelor“. Dieser ist dem Bachelorabschluss der Hochschulen in jeder Hinsicht gleichgestellt. Die Vermittlungsquote der Absolventen ist mit über 90 Prozent überdurchschnittlich hoch. Im Anschluss besteht für die Absolventen die Möglichkeit, ein Masterstudium an einer Hochschule aufzunehmen, sofern die entsprechenden Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.

Kontakt Berufsakademie Sachsen             

Zentrale Geschäftsstelle

Susanne Schulze
Referentin Öffentlichkeitsarbeit
Kopernikusstraße 51
08371 Glauchau
Telefon: + 49 3763 173-130
Telefax: + 49 3763 173-181
susanne.schulze@ba-sachsen.de
ww.ba-sachsen.de

 

Quelle Bildmaterial: eigene Aufnahme
Personen Bilder:
Labor: links: Prof. Dr. habil. Daniela Nickel (Staatliche Studienakademie Glauchau), rechts: Staatsminister Sebastian Gemkow,
Gruppenbild: von links – Ines Springer (Mitglied des sächsischen Landtags), Staatsminister Sebastian Gemkow, Prof. Dr. Frauke Deckow (Direktorin Staatliche Studienakademie Glauchau), Dr. Matthias Rößler (Kanzler der Berufsakademie Sachsen)

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