TVE - das stand für 'Technologische Verfahrensentwicklung, und die Abkürzung stand auch für Kreativität und Ideenreichtum bei dem Einsatz von neu verfügbaren Verfahren, Maschinen und Werkstoffen. Neu verfügbar - das beschränkte sich über Jahrzehnte auf das in der DDR Mögliche. Erst in den 'Auslaufjahren' der DDR war im beschränktem Maße die Einsatzplanung mit zeitgemäßer Hochtechnologie möglich.
Besonders bei der Nutzung von Plastetechnologien und Werkstoffen gelang es zahlreiche Projekte in die Produktionsphase überzuführen.
Entsprechend der 'Beschlüsse von Partei und Regierung' wurde ab 1981 die Anwendung von 'Industrierobotertechnik' mit den bescheidenen zur Verfügung stehenden Mitteln betrieben. Hier ging es hauptsächlich darum, bestimmte 'Kennziffern' zu erfüllen, um nicht in die Kritik-Schusslinie der Kombinatsleitung zu gelangen. Im Zuge dieser stattlich verordneten Linie entstanden neben vielen Fragwürdigen auch beachtliche technische Leistungen unter Ausnutzung des Neuesten, was gerade in der DDR habhaft war. Möglich wurden die hochwertigen technischen Eigenentwicklungen u.a. durch die Kreativität und das umfassende technische Können der Kollegen in der Vorrichtungsentwicklung und des Vorrichtungsbaues. Eine herausragende Leistung war z.B. die Entwicklung und Fertigung einer Spezialpresse mit einer Arbeitsdruckkraft von 200 Mp, ausgerüstet mit umfangreicher Hydraulik, Steuer- und Kontrollelektronik. An dieser Stelle muss auf das jahrelange Wirken des außerordentlich begabten Diplomingenieurs Hans Walter verwiesen werden, der bei allen Kollegen ob seiner technischen Kenntnisse auf allen Gebieten des Maschinenbaus, der Nutzung elektronischer Steuerungen und seines handwerklichen Geschicks ein hohes Ansehen genoss. Beim Eigenbau elektronischer Bauelemente war Werner Horschik ein gefragter Spezialist.
Gute und erfolgreiche Arbeit schweißt bekanntlich am besten zusammen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Kollegen der Abteilung TVE oft zum gemeinsamen Feiern trafen. Manchmal in Gaststätten, oft aber auch in den Privatgrundstücken von einzelnen glücklichen 'Eigenheimbesitzern' - heute würde man das 'Party' nennen, was damals einfach eine Gruppenfeier war.
Hier nun einige Bilder aus dieser Zeit
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Am 29. Mai 2002 fand in der Gaststätte 'Lusatia' in Bautzen ein Treffen statt. Nahezu alle ehemaligen Kollegen, sofern nicht verhindert, nahmen wieder teil - obwohl in alle Winde verstreut und teilweise schon in Ruhestand.
Und hier die Bilder von diesem Treffen - durch Anklicken lassen sie sich vergrößern!
Am 15. August 2003 trafen sich in alter Verbundenheit die hier Abgebildeten anlässlich des 50. Geburtstag von Monika Graf in der Rösselburg in Sohland.
Von l.n.r. Christa Teich, Reiner Seibt, Katrin Balzer, Jürgen Zahn, Arndt Mickan, das Geburtstagskind MONIKA GRAF, Rolf Wendschuh, Michael Zieschang, Peter Reda, Jürgen Hildebrand

| Die Teilnehmer v.l.n.r: (gegen das Vergessen!) Reiner Seibt Monika Graf Sabine Lehmann Rolf Wendschuh Christa Teich Berthold Brytsche Matthias Grams Christina Heldner Peter Reda Jürgen Hildebrand Last but not least: Wolfgang Berthold Rechte Maustaste - speichern,drucken ... |