Wirtschaftsingenieurwesen



Abschluss: Diplom-Wirtschaftsingenieur (BA)


Vom Studiengang entsprechend den Anforderungen angebotene Vertiefungsmöglichkeiten:

Theoretische Ausbildung

Der Fächerkatalog der theoretischen Ausbildung umfasst einen ingenieurwissenschaftlichen und einen wirtschaftswissenschaftlichen Teil. Neben der technischen und kaufmännischen Ausbildung haben die Anwendungen der Informationstechnik und die solide mathematisch/naturwissenschaftliche Grundlagenausbildung besondere Bedeutung.

Schwerpunkte der Ausbildung in den Pflichtmodulen sind:

  • Entwicklung und Berechnung von Maschinenelementen und Baugruppen
  • Modellierung und Konstruktion mittels 3D-CAD
  • CNC-Programmierung und Umsetzung an den CNC-Maschinen
  • Rapid Prototyping in verschiedenen Verfahren
  • Industriebetriebslehre und Prozessdatenmanagement für Produktionssysteme
  • Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen, Rechnungswesen
  • Personalbereich im Unternehmen und Managementmethoden


Mit Wahl der Vertiefung erfolgt ab dem dritten Semester eine differenzierte Ausbildung in den Wahlpflichtmodulen.


Spezielle Kurse (z. B. Rhetorik, Verhandlungsführung, Kreativitäts- und Entscheidungstechniken) ergänzen den Fächerkatalog der theoretischen Ausbildun

Praktische Ausbildung

In den praxisintegrierten Studienabschnitten lernen die Studenten die wesentlichen Arbeitsabläufe in der betrieblichen Organisation, der Produktion und der Produktions-vorbereitung kennen. Im weiteren durchlaufen die Studenten ausgewählte Abteilungen, um sich umfassende Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen, die sie in die Lage versetzen, eigenständig Aufgaben zu lösen, an größeren Projekten mitzuarbeiten und eigenverantwortlich Themenfelder zu bearbeiten.

Die vom Unternehmen gestellten Themen zur Studien- und Diplomarbeit erfordern vom Studenten ein hohes Maß an selbständiger Arbeit, auch der eigenständigen Informationsgewinnung und Recherche und dokumentieren zugleich die Umsetzung des erworbenen Wissens in praxisorientierte Ergebnisse auf höchstem technisch-, wirtschaftlichen Niveau.

Beruflicher Einsatz

Die sowohl technische als auch kaufmännische Ausbildung befähigt die Diplomwirtschaftsingenieure (BA), Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Technik und Betriebswirtschaft zu erfüllen.

Die übergreifende Denkweise trägt dazu bei, im mittleren Management die Kluft zwischen Technik- und Wirtschaftsspezialisten zu schließen. Auf Grund der komplexen Ausbildung im technischen Bereich ist der Absolvent in der Lage, sowohl Aufgaben aus dem mittleren Management zu lösen als auch in den Bereichen Entwicklung, Konstruktion und Fertigung sein erworbenes Wissen umfassend einzusetzen.
Seine im wirtschaftlichen Bereich erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten setzen ihn in die Lage, das Marktgeschehen zu beurteilen, Veränderungen zu erkennen und die sich daraus ergebenen Aufgaben effektiv und selbständig zu lösen.
Typische Branchen in der verarbeitenden Industrie, in der Wirtschaftsingenieure (BA) ihr Arbeitsfeld finden können, sind:

  • Maschinenbau und Fahrzeugbau
  • Gießereitechnik
  • Kunststofftechnik
  • Montanindustrie
  • Textilindustrie

In all diesen Branchen sind neben den technischen Aufgaben auch Aufgaben aus den Bereichen Investition und Finanzierung, Projektmanagement, Qualitätssicherung, Marketing und Vertrieb zu bearbeiten.
Aber auch im Handels- und Dienstleistungsbereich findet der Wirtschaftsingenieur sein Aufgabengebiet, wie:

  • Handel mit technischen Gütern
  • Transport- und Logistikunternehmen
  • Vertriebs- und Serviceunternehmen

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