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Laborausstattung im Studiengang Elektrotechnik

GrundlagenlaborMessung an einer B6-Brückenschaltung mit Serviceoszi Typ METRIX SCOPIX OX7104-C mit PC-Kopplung und AuswertesoftwareMotorenprüfstand mit BremseSinamics-Umrichter mit zwei SIEMENS-Antriebsmotoren und ein SIEMENS-GeneratorModellaufbau einer Fertigungsstrecke mit 5 Stationen und HochregallagerIndustrieroboter FS03N mit HandbediengerätRohde & Schwarz Spektrum- und Signalanalysator FSV30 und Generator SMBV100

Das Labor der Elektrotechnik bietet ergänzend zu den Vorlesungen des Studiengangs Elektrotechnik Laborversuche an. Die drei Module „Grundlagen der Elektrotechnik“ bestehen jeweils aus Vorlesung, Klausur und erfolgreicher Durchführung der elektrotechnischen Grundlagenversuche. Diese umfassen Schaltungen im Gleichstrom- und Wechselstrombereich sowie besonderen Aufbauten der Messtechnik.
Anhand von Versuchsanleitungen und betreut von einem Dozenten bauen die Studenten Schaltungen selbständig auf und ermitteln notwendigen Messwerte.

In diesem Laborbereich sollen die elektrischen Parameter unterschiedlicher Leistungsbaugruppen untersucht werden.
Schwerpunkte hierbei sind das Aufnehmen der Strom- und Spannungsverläufe, die Ermittlung von Kennlinien, die Bestimmung spezifischer Bauteilparameter sowie die Analyse von Netzstörungen und Oberschwingungen.
Mit Hilfe moderner Meßtechnik können eine Vielzahl dieser Aufgabenstellungen direkt mit PCs visualisiert werden.

Für die Auswahl und den Einsatz elektrischer Maschinen ist es besonders wichtig, das Verhalten der unterschiedlichen Motortypen kennenzulernen.
Hierzu dienen Laborplätze die für die Untersuchung von Gleichstrom-, Wechselstrom-, Drehstrommotoren, sowie Synchronmaschinen ausgestattet sind. Die Studenten ermitteln Leerlauf- und Belastungskennlinien und spezifische Motorparameter.
Das Labor vertieft die in der Vorlesung „Elektrische Maschinen und Antriebe“ erworbenen Kenntnisse durch praktische Übungen. Die Handhabung grundlegender Messtechnik und das Kennenlernen des Betriebsverhaltens elektrischer Maschinen stehen dabei im Vordergrund. Der Aufbau von Messschaltungen wird geübt.

Unter Anwendung von Siemens Sinamics-Umrichtern, der weltweit größten Antriebsfamilie, wurde ein Versuchsstand mit modernem Motormanagement eingerichtet. Er ermöglicht das Untersuchen von geregelten Antrieben sowohl im Motor- als auch im Generatorbetrieb.
Die Studenten erhalten einen Einblick in die Anwendung moderner Steuerungssysteme für Antriebe in unter-schiedlichsten Anwendungsgebieten. Die Grundidee dieses Versuchsstandes ist der sog. Mehrmaschinenantrieb. Dabei wird bei geringer Last nur ein Motor genutzt, bei Lasterhöhung eine zweite elektrische Maschine synchron dazu geschaltet.

Mit dem Versuchsplatz „Fertigungsautomatisierung“ lernen die Studenten nicht nur nicht nur die Ablaufprogrammierung der Prozesse mit Standard SPS Komponenten, sondern auch die Einbeziehung der Aspekte der Sicherheitstechnik mit Sicherheitsschnittstellen kennen.
Die Untersuchung des Informationsflusses in komplexen mechatronischen Systemen wird neben der praktischen Verkabelung und Programmierung erlernt und gefestigt.
Die Studenten arbeiten in Zweiergruppen an jeweils einer Station und müssen ihren Arbeitsablauf mit den Vorgängern und Nachfolgern abstimmen. Der Gesamtablauf wird im Ergebnis von einem Leitsystem dargestellt.

Im Roboterlabor findet der praktische Teil der Ausbildung Automatisierungssysteme und Prozessrechentechnik statt. Ziel der Laborpraktika ist, die Studenten mit modernen Automatisierungsgeräten vertraut zu machen und auf das spätere Berufsleben praxisnah vorzubereiten. Ein Ansatz hierzu ist beispielsweise die Bedienung und Online-Programmierung eines seriellen Kawasaki-Industrieroboters in Kombination mit einer übergeordneten SPS-Steuerung, welches dem Prinzip vieler durch Roboter automatisierter Produktionszellen entspricht.
Neben der seriellen Roboterkinematik beschäftigt sich das Labor auch mit parallel-räumlichen Roboterstrukturen (Delta und Stewart-Gough-Platform), welche im Kleinmodel das mechanische und steuerungstechnische Prinzip dieser anspruchsvollen industriellen Bauformen aufzeigen.

Rohde & Schwarz steht seit fast 80 Jahren für Qualität, Präzision und Innovation auf allen Feldern der drahtlosen Kommunikationstechnologie. Als Hersteller von Mobilfunk- und EMV-Messtechnik sowie von Sende- und Messtechnik für das digitale terrestrische Fernsehen ist Rohde & Schwarz Weltmarktführer.
Gefördert durch EFRE-Mitteln konnten die Fachbereiche Elektrotechnik, Medizintechnik und Wirtschafts-ingenieurwesen zwei High-End-Geräte dieser namhaften Firma erwerben. Ein Spektrum- und Signalanalysator vom Typ FSV30 mit einem Frequenzbereich bis 30 GHz und ein Generator vom Typ SMBV100 stehen jetzt für Ausbildung und zur zeitweiligen Nutzung bei Praxispartnern zur Verfügung.

Laborausstattung im Studiengang Medizintechnik

Dialysesystem DBB-05Philips lntelliVue Informationszentral Me 315 0, IntelliVue X 2, IntelliVue MP70Dräger Evita XL, IngMar Medical Lung ModelDefibrilator Philips HeartStart XL, Biotronik Herzschrittmacher Programiergerät Renamic + HerzschrittmacherCHILI PACS SystemLeybold Röntgengerät Computertomografiemodul

Dialysetechnik: Die Studierenden befassen sich mit der technischen Realisierung und der Anwendung eines Dialysegerätes zur Nierenersatztherapie.
Im Laborversuch wird die Hämodialyse im Doppelnadel- und Einzelnadelverfahren am Phantom simuliert. Kenntnisse über das physikalische Prinzip der Hämodialyse, die gerätespezifische Messtechnik und sicherheitstechnische Einrichtungen werden vertieft.

Patientenüberwachung (Monitoring): Ziel dieses Laborversuches ist der Erwerb von grundlegenden Kenntnissen über die apparative Überwachung von Vitalparametern im Bereich der Intensivmedizin.
Die funktionalen Eigenschaften einer vernetzten Überwachungsanlage werden am Beispiel eines Systems der Firma Philips betrachtet.
Kenntnisse über die Anwendung von Monitoren und Zentralstationen, deren Vernetzung und das Alarm-Management werden vermittelt.

Beatmungstechnik: Die Studierenden erhalten in diesem Laborversuch einen Einblick in den Umgang mit Geräten zur maschinellen Beatmung.
Anhand des Beatmungsgerätes EVITA XL der Firma Dräger werden wichtige Gerätekomponenten veranschaulicht. Eine Beatmung mit vorgegebenen Ventilationsmustern und Parametern wird simuliert und ihre Wirkung untersucht.

Herzreiztechnik: Die Herzreiztechnik bietet heute ein breites Spektrum an Therapiemaßnahmen zur Behandlung der unterschiedlichsten Krankheitsbilder. Die beiden grundlegenden Verfahren der Herzreiztechnik, Defibrillation und Schrittmachertherapie, werden im Laborversuch untersucht.
Die Studierenden vertiefen ihre Kenntnisse über die technische Umsetzung und die Signalform eines Defibrillationsimpulses sowie den Umgang mit einem Herzschrittmacherprogrammiergerät. Sie lernen die Einstellmöglichkeiten an einem implantierbaren Herzschrittmacher der Firma BIOTRONIK kennen.

Bildarchivierungs- und -kommunikationssystem (PACS): Die Studierenden lernen in diesem Laborversuch die Befundung und Archivierung von Röntgen- und CT-Aufnahmen mit Hilfe des DICOM-Workflow kennen. Die Kenntnisse über die Anwendung von IT-Netzwerken und Datenbanken in Kliniken werden gefestigt.

Röntgencomputertomografie: Die Studierenden vertiefen in diesem Laborversuch ihre Kenntnisse über die Wirkungsweise eines Computertomografen und über die Prinzipien der Bildrekonstruktion aus Projektionen. Das Grundprinzip der transversalen Tomografie - Rotation des Quelle-Detektor-Systems um das Untersuchungsobjekt - wird im Laborversuch durch eine Rotation des Objektes ersetzt.

Laborausstattung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

CNC-Drehmaschine CTX Alpha 300 mit Heidenhein Plus iT-SteuerungWerkzeugvoreinstellgerät VIO 210 Microset3D-Multisensor-Koordinatenmessgerät Easy Cope CNC3D-Koordinastenmessgerät MicroVal 343Zugmaschine Z020Schweißgeräte TransPulseSynergic 2700 Duo, VR 4000, FK 4000-R, MagicWave 2200 Job, FK 2200

An diesem Gerät werden die im Unterricht konstruierten Bolzen/Wellen programmiert und gedreht. Der Student soll an dieser Maschine seine Kenntnisse über die Programmierung von CNC-Maschinen anwenden. 

An diesem Gerät werden die Werkzeuge für die CNC-Drehmaschine vermessen. Dieses dient dazu, um den Studenten die Vorgänge beim Bestücken von Werkzeugrevolvern zu zeigen.

Das Gerät ermöglicht ein automatisches Vermessen von Bauteilen. Die Messungen können je nach Bedarf mittels tasten oder optisch erfolgen. An diesem Gerät werden im Rahmen des Messlabors die Unterschiede zwischen konventionellen und automatischen Messvorgängen gezeigt.

Dieses Gerät wird im Messlabor zum Vermessen von Bauteilen genutzt. Im Praktikum wird dieses Gerät genutzt, um den Studenten eine Einführung in 3D-Messtechnik zu geben. Dabei wird ein Demoblock vermessen und diese Messung muss von den Studenten ausgewertet werden.

Die Zugmaschine findet ihren Einsatz in der Kunststoff Werkstoffprüfung. Mit dieser Zugmaschine wird den Studenten, durch das Zerreißen von Kunststoffproben, die Erstellung von Spannungsdehnungskurven gezeigt.

Die Studenten setzen nach der Theorie über die Schweißtechnik ihr erworbenes Wissen in einen Praktikum ein. Dafür stehen Maschinen für die Schweißverfahren WIK, MIK, MAG und E-Hand zur Verfügung. Denn Studenten sollen damit die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren gezeigt werden.